Mobile Anhängersysteme

Überzeugender CEPA Einsatz in Niedersachsen

Mobile_Anhaengersysteme_Dieter_Steffen„Schwebstoffuntersuchungen sind ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Gewässerüberwachung“.
Während in der Vergangenheit Gewässeruntersuchungen auf Schadstoffe ausschließlich in der Matrix „Wasser“ durchgeführt wurden, treten „Feststoff“-Untersuchungen zunehmend in den Vordergrund, erklärt Dr. Dieter Steffen vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz im Interview.

 

Worin bestehen bei Gewässeruntersuchungen die Herausforderungen?

Die Problematik bei der Untersuchung von Wasserproben, vor allem auf organische Schadstoffe, besteht darin, dass die Bestimmungsgrenzen oft unterschritten werden. Um interpretierbare Messwerte erhalten zu können – bei PCB liegen diese im Zehntel Nanogramm pro Liter-Bereich –, ist ein großer analytischer Aufwand nötig. Bei Wasseruntersuchungen ist zudem zu beachten, dass üblicherweise Gesamtproben mit den in einer Wasserprobe enthaltenen Schwebstoffen analysiert werden. Hierdurch können Wasserbefunde in Abhängigkeit von den jeweiligen Schwebstoffgehalten, die wiederum von den jeweiligen hydrologischen Verhältnissen eines Gewässers abhängig sind, man denke an Hochwässer, innerhalb eines kurzen Zeitraums erheblichen Konzentrationsschwankungen unterworfen sein, die nur schwer bewertbar sind.

Was ist hier dann die Lösung?

Um sicher bewertbare Ergebnisse zu erzielen, bieten sich Schwebstoffuntersuchungen an. Dabei wird mittels einer hochdrehenden Zentrifuge eine Phasentrennung durchgeführt, dann werden die gewonnenen Feststoffproben analysiert. Da sich bestimmte Schadstoffe überwiegend an Feststoffpartikeln anreichern oder an ihnen akkumulieren, werden bei deren Untersuchung die Bestimmungsgrenzen, die sich bei Schwermetallen im Milligramm pro Kilogramm- und bei organischen Stoffen im Nanogramm pro Kilogramm-Bereich bewegen, wesentlich seltener unterschritten und damit die Analyseergebnisse aussagekräftiger.

Welche Vorteile bieten CEPA Röhrenzentrifugen?

Die Gewinnung von Schwebstoffproben kann mittels Filtration, unter Einsatz von Absetzbecken oder Durchlaufzentrifugen erfolgen. Durchlaufzentrifugen haben den Vorteil, dass die feinkörnigen Partikel vollständig erfasst werden und somit die Auftrennung nahezu quantitativ erfolgt. Die zeitliche Auflösung der gewonnenen Schwebstoffprobe kann zwischen wenigen Stunden und einigen Tagen Zentrifugenlaufzeit variiert werden. Wird zudem das Durchflussvolumen mitgemessen und die gewonnene Schwebstoffmenge bestimmt, können die exakten Schadstofffrachten errechnet werden. Mit einer Leistung von 17.000 Umdrehungen pro Minute und einem Durchsatz von etwa 1.000 Litern pro Stunde sind die CEPA-Schnellzentrifugen sehr leistungsfähig. Und – wie unsere langjährigen Erfahrungen mit CEPA Zentrifugen gezeigt haben – sehr zuverlässig und robust.

 

Beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sind insgesamt vier CEPA Schnellzentrifugen (Z61) im Einsatz. Drei sind in Gütemessstationen fest installiert, eine dient im Laborfahrzeug der mobilen Anwendung. Die erste CEPA Zentrifuge wurde 1992 beschafft und ist seitdem im Einsatz. Als besondere Einsatzgebiete sind Schwermetalluntersuchungen im Harz, Untersuchungen auf PAK und der Einsatz der mobilen CEPA Schnellzentrifuge während des Elbehochwassers im Juni 2013 zu nennen.

  1. Separater Anhängerteil für Generator und Tank
    Separater Anhängerteil für Generator und Tank
  2. Durchflussmesser
    Durchflussmesser
  3. Zu- und Ablauf
    Zu- und Ablauf
  4. Zylinderablage und Werkbank
    Zylinderablage und Werkbank

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